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Sprengringe DIN 7993 für Wellen, Ausführung A

Artikelnummer: FR/A/12
Artikelnummer Werkstoff Durchmesser Welle d1 (mm) Durchmesser Bohrung d1 (mm) Drahtstärke Ausführung
FR/A/12 Sprengring DIN 7993 Form A
Welle 12, aus 1.1200
d=1,0 Di=10,8 -0,4 m=3
Federstahl 1.1200 12 1 A für Welle

Dokumente

Beschreibung

Der Sprengring DIN 7993, Ausführung A, ist ein Wellensicherungsring aus rundem Draht mit gleichbleibendem Querschnitt. Ein Windeautomat biegt den Draht zum Ring, im Unterschied zu gestanzten Sicherungsringen nach DIN 471. Diese Bauform ergibt eine hohe Rundlaufgenauigkeit bei geringem radialen Bauraum.

Zwei Werkstoffe stehen zur Wahl. Der Sprengring aus Federstahl 1.1200 nach EN 10270-1 erreicht eine Zugfestigkeit Rm von rund 1850 N/mm², benötigt in korrosiver Umgebung aber eine zusätzliche Oberflächenbehandlung. Der Sprengring aus Edelstahl 1.4310 (X10CrNi188) nach EN 10270-3 ist korrosionsbeständig und für feuchte oder aggressive Medien ohne zusätzlichen Schutz geeignet. HENNLICH berät zur Auswahl der passenden Werkstoffvariante.

Der Ring sichert Bauteile wie Wälzlager, Zahnräder oder Riemenscheiben formschlüssig gegen axiale Verschiebung auf der Welle. HENNLICH liefert die Ausführung A für Wellendurchmesser d1 von 4 bis 125 mm mit Drahtdurchmessern d von 0,8 bis 3,2 mm nach DIN 7993 ab Lager.

Der Nutgrund d2 der Wellennut und die Öffnungsweite m des Rings sind je Baugröße in DIN 7993 Ausführung A festgelegt. Eine Sprengringzange weitet den Ring beim Aufschieben, danach schnappt er in die Nut.

Merkmale

  • NormDIN 7993, Ausführung A (für Wellen)
  • WerkstoffFederstahl 1.1200 (EN 10270-1) oder Edelstahl 1.4310 (EN 10270-3, X10CrNi188)
  • Wellendurchmesser d14 bis 125 mm
  • Drahtdurchmesser d0,8 bis 3,2 mm
  • Zugfestigkeit Rmca. 1850 N/mm² (1.1200) bzw. 1600 N/mm² (1.4310)
  • Korrosionsbeständigkeit1.4310 korrosionsbeständig, 1.1200 unbeschichtet nur für trockene Umgebungen
  • d1Wellendurchmesser
  • dDrahtdurchmesser
  • DiRingdurchmesser mit Toleranz
  • mÖffnungsweite
  • d2Nutgrund
Öffnungsweite m und Nutgrund d2 sind in DIN 7993 Ausführung A je Wellendurchmesser d1 festgelegt.

Vorteile

  • Formschlüssige Axialsicherung ohne zusätzliche Schraubverbindung
  • Aus rundem Draht mit gleichbleibendem Querschnitt gewickelt und gratarm geschnitten
  • Ausführung in Federstahl 1.1200 mit einer Zugfestigkeit Rm von rund 1850 N/mm² nach EN 10270-1
  • Ausführung in Edelstahl 1.4310 nach EN 10270-3 ist korrosionsbeständig und eignet sich für feuchte Umgebungen
  • Wellendurchmesser d1 von 4 bis 125 mm nach DIN 7993 ab Lager verfügbar
  • Mit Sprengringzange demontierbar und wiederverwendbar, sofern der Ring nicht plastisch verformt ist

Einsatzgebiete

Wälzlagersicherung auf Antriebswellen
Der Sprengring fixiert Kugel- oder Rollenlager axial auf der Welle und verhindert ein Wandern des Lagers im Betrieb.
Zahnradsicherung in Getrieben
Zahnräder werden mit dem Ring in ihrer axialen Position auf der Getriebewelle gehalten.
Riemenscheiben und Kupplungen
Riemenscheiben und Kupplungshälften lassen sich formschlüssig gegen ein axiales Verrutschen sichern.
Dichtelemente auf Wellen
Der Ring hält Dichtelemente wie Simmerringe in ihrer vorgesehenen Position auf der Welle.
Feuchte oder korrosive Umgebungen
Die Ausführung aus Edelstahl 1.4310 sichert Bauteile in Anlagen mit Feuchtigkeits- oder Reinigungsmittelkontakt, ohne zu korrodieren.

Do's and Dont's

Do's:
  • Passende Sprengringzange für Wellen zur Montage und Demontage verwenden
  • Öffnungsweite m und Nutgrund d2 gemäß DIN 7993 Ausführung A einhalten
  • HENNLICH berät zur Auswahl der Werkstoffvariante für Feuchtigkeit oder aggressive Medien

Don'ts:
  • Ring nicht über die Elastizitätsgrenze hinaus aufweiten
  • 1.1200 nicht unbeschichtet in korrosiver Umgebung einsetzen

Montage

  1. Wellennut auf Maßhaltigkeit und Gratfreiheit prüfen, dabei Nutgrund d2 nach DIN 7993 Ausführung A einhalten.
  2. Öffnungsweite m des Rings nach DIN 7993 Ausführung A prüfen, ein verformter Ring wird nicht montiert.
  3. Bei langen Wellenenden einen konischen Montagedorn aufsetzen oder eine dünnwandige Hülse über die Welle schieben, um eine Deformation des Rings zu vermeiden.
  4. Ring mit einer Sprengringzange aufweiten und über die Welle in die Nut schieben.
  5. Sitz des Rings in der Nut prüfen, er muss vollständig und gleichmäßig anliegen.

FAQ

Welchen Wellendurchmesser deckt der Sprengring DIN 7993 Form A ab?

Der Sprengring deckt Wellendurchmesser d1 von 4 bis 125 mm in abgestuften Größen ab. Der Drahtdurchmesser d reicht dabei von 0,8 mm bei den kleinsten bis 3,2 mm bei den größten Ringen. Jede Größe ist nach DIN 7993 für eine bestimmte Wellennut ausgelegt.

Was unterscheidet den Sprengring DIN 7993 vom Sicherungsring DIN 471?

Der Sprengring nach DIN 7993 wird aus rundem Draht mit gleichbleibendem Querschnitt gefertigt und zum Ring gewickelt. Der Sicherungsring nach DIN 471 ist dagegen aus Flachmaterial gestanzt und besitzt Montageösen. Beide sichern Bauteile axial auf Wellen, unterscheiden sich aber in Herstellung und Bauform.

Worin unterscheiden sich die Werkstoffvarianten 1.1200 und 1.4310?

Der Sprengring aus Federstahl 1.1200 ist unbeschichtet in feuchten oder aggressiven Umgebungen anfällig für Korrosion. Der Sprengring aus Edelstahl 1.4310 nach EN 10270-3 ist korrosionsbeständig und benötigt keine zusätzliche Oberflächenbehandlung. HENNLICH berät zur Auswahl der passenden Variante.

Wie montiere ich einen Sprengring auf einer Welle?
  1. Wellennut auf Maßhaltigkeit und Gratfreiheit prüfen.
  2. Bei Bedarf konischen Montagedorn oder dünnwandige Hülse verwenden.
  3. Ring mit Sprengringzange aufweiten und über die Welle in die Nut schieben.
  4. Sitz des Rings in der Nut kontrollieren.
Welche Nutmaße benötigt der Sprengring DIN 7993 Form A?

Der Nutgrund d2 ist in DIN 7993 Ausführung A je Wellendurchmesser d1 festgelegt, ebenso die Öffnungsweite m des Rings. Die Maße richten sich nach dem Drahtdurchmesser d des gewählten Rings, der von 0,8 bis 3,2 mm reicht. Die genauen Werte gibt die Maßtabelle zur jeweiligen Baugröße vor.