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Artikelnummer Breite (mm) Höhe (mm) Qualität
HZ104-00300325.1 Monax, ePTFE-Rundschnur
ø3 mm, ohne Klebeleiste
VPE= 25 m
3 3 Monax
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HZ104-00301510.1 Monax, ePTFE-Dichtband
3x1,5 mm, mit Klebeleiste
VPE= 10 m
3 1,5 Monax
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HZ104-00301525.1 Monax, ePTFE-Dichtband
3x1,5 mm, mit Klebeleiste
VPE= 25 m
3 1,5 Monax
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HZ104-00502005.1 Monax, ePTFE-Dichtband
5x2 mm, mit Klebeleiste
VPE= 5 m
5 2 Monax
Weitere Informationen nach Anmeldung
HZ104-00502010.1 Monax, ePTFE-Dichtband
5x2 mm, mit Klebeleiste
VPE= 10 m
5 2 Monax
Weitere Informationen nach Anmeldung
HZ104-00502025.1 Monax, ePTFE-Dichtband
5x2 mm, mit Klebeleiste
VPE= 25 m
5 2 Monax
Weitere Informationen nach Anmeldung
HZ104-00702505.1 Monax, ePTFE-Dichtband
7x2,5 mm, mit Klebeleiste
VPE= 5 m
7 2,5 Monax
Weitere Informationen nach Anmeldung
HZ104-00702510.1 Monax, ePTFE-Dichtband
7x2,5 mm, mit Klebeleiste
VPE= 10 m
7 2,5 Monax
Weitere Informationen nach Anmeldung
HZ104-00702525.1 Monax, ePTFE-Dichtband
7x2,5 mm, mit Klebeleiste
VPE= 25 m
7 2,5 Monax
Weitere Informationen nach Anmeldung
HZ104-01003005.1 Monax, ePTFE-Dichtband
10x3 mm, mit Klebeleiste
VPE= 5 m
10 3 Monax
Weitere Informationen nach Anmeldung
HZ104-01003010.1 Monax, ePTFE-Dichtband
10x3 mm, mit Klebeleiste
VPE= 10 m
10 3 Monax
Weitere Informationen nach Anmeldung
HZ104-01003025.1 Monax, ePTFE-Dichtband
10x3 mm, mit Klebeleiste
VPE= 25 m
10 3 Monax
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Beschreibung

Monax wird durch ein monoaxiales thermomechanisches Reckverfahren hergestellt, das eine mikroporöse Faserstruktur mit hoher Zugfestigkeit erzeugt. Die Dichte beträgt 0,65 g/cm³ (±0,1 g/cm³). Der Dichtungskennwert beim Einbau liegt bei σVU/0,01 = 23,8 MPa (40 bar), der Betriebskennwert bei m0,01 = 2 nach EN 13555.

PTFE unterliegt keiner Alterung und ist beständig gegen alle Medien im pH-Bereich 0–14. Ausgenommen sind geschmolzene Alkalimetalle sowie elementares Fluor bei erhöhten Temperaturen und Drücken. Der Betriebstemperaturbereich reicht von -268 °C bis +260 °C; kurzzeitig sind Spitzen bis +315 °C zulässig. Der Standardbetriebsdruck liegt im Bereich von Vakuum bis 40 bar; bei höheren Anforderungen ist Rücksprache mit der Anwendungstechnik erforderlich.

Das Band ist auf einer Seite mit einem lebensmitteltauglichen Klebestreifen ausgestattet, der die Montage erleichtert und ein Verrutschen während des Anziehens der Schrauben verhindert. Nach dem Öffnen der Verbindung lässt sich das Material rückstandsfrei von der Dichtfläche entfernen.

Monax ist zugelassen nach DVGW (DIN 30654, gültig bis 09.2027), BAM (Sauerstoffkompatibilität, geprüft nach DIN EN 1797 und ISO 21010), WRAS (Trinkwasser bis 85 °C, Zulassung 2208564, gültig bis 08.2027), TA-Luft (Leckagerate 1,73·10⁻⁴ mbar·l/(m·s) nach VDI 2440), FDA (21 CFR 177.1550) sowie EG 1935/2004 und EU 10/2011.

Merkmale

  • Werkstoff100 % reines ePTFE (monoaxial expandiert)
  • Herstellungsverfahrenmonoaxiales thermomechanisches Reckverfahren
  • Dichte0,65 g/cm³ (±0,1 g/cm³)
  • Temperaturbereich-268 °C bis +260 °C (kurzzeitig bis +315 °C)
  • BetriebsdruckVakuum bis 40 bar (Standard)
  • Chemische BeständigkeitpH 0–14; unbeständig gegen geschmolzene Alkalimetalle und elementares Fluor bei erhöhter Temperatur/Druck
  • Dichtungskennwert EinbauσVU/0,01 = 23,8 MPa (bei 40 bar)
  • Dichtungskennwert Betriebm0,01 = 2 (nach EN 13555)
  • Farbeweiß
  • Montagestreifeneinseitiger lebensmitteltauglicher Klebestreifen
  • Lieferformen (Breite × Dicke)3×1,5 mm bis 40×5 mm; runde Querschnitte 1–17 mm
  • Rollenlängen5–25 m
  • ZulassungenDVGW (DIN 30654), BAM, WRAS (2208564), TA-Luft (VDI 2440), FDA (21 CFR 177.1550), EG 1935/2004, EU 10/2011
  • QualitätssystemDIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001

Vorteile

  • Passt sich großen Unebenheiten und beschädigten Dichtflächen an, weil die mikroporöse ePTFE-Struktur unter geringem Anpressdruck verformt wird.
  • Kein Ausstanzen oder Zuschneiden erforderlich: das Band wird direkt auf den Flansch aufgerollt, was Stillstandzeiten reduziert.
  • Beständig gegen alle Medien im pH-Bereich 0–14, einschließlich starker Säuren, Laugen und Lösungsmittel.
  • Dauerhaft einsetzbar von -268 °C bis +260 °C ohne Alterung oder Versprödung des Materials.
  • Zugelassen für Trinkwasser (WRAS), Gas (DVGW), Sauerstoff (BAM) und Lebensmittelkontakt (FDA, EG 1935/2004) in einer einzigen Ausführung.
  • Lässt sich nach dem Öffnen der Verbindung rückstandsfrei von der Dichtfläche entfernen, was Nacharbeiten an der Flanschoberfläche spart.

Einsatzgebiete

Flanschverbindungen in der Chemie- und Prozessindustrie
Monax dichtet Flanschverbindungen mit beschädigten oder unebenen Dichtflächen ab, da das Band auch bei geringem Anpressdruck vollständig in Oberflächenriefen einfliesst.
Pumpen- und Kompressorgehäuse
Das Band wird zur Gehäuseabdichtung von Pumpen, Getrieben und Kompressoren eingesetzt, wo eine individuelle Anpassung an den Gehäuseumfang ohne Stanzen erforderlich ist.
Wärmetauscher und Behälterdeckel
Monax eignet sich für die Abdichtung von Rohrbündelwärmetauschern und Behälterdeckeln, da es spannungsempfindliche Flanschverbindungen mit minimalem Anzugsmoment dicht hält.
Trinkwasser- und Lebensmittelanlagen
Die WRAS- und FDA-Zulassung erlaubt den Einsatz in Flanschverbindungen von Trinkwasserleitungen (bis 85 °C) und Lebensmittelabfüllanlagen, wo Inertheit gegenüber dem Medium gefordert ist.
Gasversorgung und Erdgasleitungen
Durch die DVGW-Zulassung nach DIN 30654 ist Monax für Flanschdichtungen in der Gasversorgung freigegeben, einschließlich Erdgas- und Druckgasleitungen.
Sauerstoffführende Anlagen
Die BAM-Zulassung (geprüft nach DIN EN 1797 und ISO 21010) erlaubt den Einsatz in sauerstoffführenden Rohrleitungen und Anlagen, wo Reaktionsfreiheit mit reinem Sauerstoff gefordert ist.
Lüftungs- und Klimaanlagen
Monax dichtet Lüftungsöffnungen, Klappen und Verbindungsflansche in Klimaanlagen ab, da das Band auch bei niedrigem Anzugsmoment und großen Toleranzen sicher schließt.
Pharmaindustrie und CIP/SIP-Prozesse
PTFE ist physiologisch unbedenklich, nicht kontaminierend und wird von Mikroorganismen nicht angegriffen, was Monax für Flanschverbindungen in pharmazeutischen Produktionsanlagen geeignet macht.

Do's and Dont's

Do's:
  • Dichtflächen vor der Montage auf Freiheit von Fett, Öl und Schmutz prüfen.
  • Schrauben über Kreuz in mehreren Stufen anziehen, um eine gleichmäßige Flächenpressung sicherzustellen.
  • Für Sauerstoffanwendungen ausschließlich das BAM-zugelassene Band verwenden.
  • Bei Trinkwasser- und Lebensmittelanwendungen die WRAS- bzw. FDA-Konformitätserklärung im Dokumentationssystem ablegen.
  • Rollen kühl, trocken und UV-geschützt lagern (Klebestreifen ist nur bedingt lagerfähig).
Don'ts:
  • Nicht mit geschmolzenen Alkalimetallen oder elementarem Fluor bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck einsetzen.
  • Bei emaillierten Flanschen kein Nachziehen der Schrauben nach dem Anfahren, da die Emaillierung sonst beschädigt werden kann.
  • Kein Überdehnen oder Strecken des Bandes beim Aufkleben, da dies die mikroporöse Faserstruktur schädigt und die Dichtwirkung vermindert.
  • Nicht für Anwendungen verwenden, bei denen die Betriebstemperatur dauerhaft über +260 °C liegt.

Montage

  1. Dichtflächen auf Verunreinigungen, Riefen und alte Dichtungsreste prüfen; Flächen müssen fettfrei sein.
  2. Benötigte Bandlänge ermitteln: Flanschinnendurchmesser × π + ca. 50 mm Zugabe für die Überlappung.
  3. Klebestreifen abziehen und das Band gleichmäßig auf einer Dichtfläche aufkleben; dabei leichten Druck ausüben, damit das Band haftet.
  4. Bandanfang und -ende mit einer Überlappung von ca. 20 mm vor einer Bolzenbohrung verbinden; die Überlappungsstelle leicht andrücken.
  5. Flansch schließen und Schrauben zunächst von Hand anziehen. Dann über Kreuz mehrfach in mehreren Stufen bis zur empfohlenen Flächenpressung von 25–30 N/mm² anziehen.
  6. Bei spannungsempfindlichen oder emaillierten Flanschverbindungen kein Nachziehen nach dem Anfahren vornehmen, da das Band sonst überpresst werden kann.

FAQ

Welche Medien verträgt Monax dauerhaft?

Monax ist beständig gegen alle Medien im pH-Bereich 0–14, also gegen starke Säuren, Laugen, Lösungsmittel, Wasser, Dampf und die meisten Kohlenwasserstoffe. Nicht einzusetzen ist es bei geschmolzenen Alkalimetallen sowie elementarem Fluor bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck.

Bis zu welchem Druck kann Monax eingesetzt werden?

Der Standardbetriebsdruckbereich liegt von Vakuum bis 40 bar bei Raumtemperatur. Bei höheren Temperaturen sinkt die maximal zulässige Flächenpressung (QSmax): bei 150 °C auf 300 MPa, bei 230 °C auf 250 MPa. Für Anwendungen oberhalb von 40 bar oder 230 °C ist Rücksprache mit der Anwendungstechnik erforderlich.

Kann Monax für Trinkwasser und Lebensmittel eingesetzt werden?

Ja. Monax ist nach WRAS (Zulassung 2208564, für Wasser bis 85 °C) und FDA 21 CFR 177.1550 zugelassen. Zusätzlich liegt eine Konformitätserklärung nach EG 1935/2004 und EU 10/2011 vor, die den Kontakt mit Lebensmitteln und Pharmazeutika bestätigt. Die Zulassung schließt den einseitigen Klebestreifen ein.

Wie unterscheidet sich Monax von Monax-HD?

Monax hat eine Ausgangsdichte von 0,65 g/cm³ und ist für standard Flanschverbindungen ausgelegt. Monax-HD (vorverdichtet) hat eine höhere Ausgangsdichte von 1,0 g/cm³, was eine größere Restdicke nach dem Anziehen und bessere Eignung für sehr große Unebenheiten ergibt. Monax-HD wird typischerweise bei Rohrbündelwärmetauschern, großen Behälterflanschem und Mannlöchern eingesetzt.

Wie lang soll die Überlappung beim Verbinden der Bandenden sein?

Die Überlappung sollte ca. 20 mm betragen und vor einer Bolzenbohrung platziert werden. Die Verbindungsstelle leicht andrücken; das Band muss nicht verklebt oder verschweißt werden, da der Anpressdruck beim Anziehen der Schrauben die Überlappung dauerhaft verbindet.

Ist Monax für Sauerstoffleitungen zugelassen?

Ja. Monax besitzt eine BAM-Zulassung für sauerstoffführende Anwendungen, geprüft nach DIN EN 1797 und ISO 21010. Die Prüfung durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) bestätigt die Reaktionsfreiheit mit reinem Sauerstoff unter den geprüften Bedingungen.

Kann Monax auf emaillierten Flanschen verwendet werden?

Ja, und es ist für diesen Einsatz besonders gut geeignet, weil der erforderliche Anpressdruck niedrig ist und die Emaillierung nicht beschädigt wird. Nach dem Anfahren sollte jedoch kein Nachziehen der Schrauben erfolgen, da dies zu Spannungsrissen in der Emaillierung führen kann.