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Beschreibung
Die Kegeldruckfeder A12R75 wird aus Federbronze CuSn6, Werkstoff-Nr. 2.1020, nach EN 1654 (DIN 17682) gefertigt. Die Feder erreicht dadurch eine Zugfestigkeit Rm von mindestens 950 N/mm². Sie ist seewasserfest, unmagnetisch und funkenfrei. Diese Eigenschaften unterscheiden CuSn6 von klassischem Federstahl 1.1200, der zwar höhere Festigkeit bietet, aber keine vergleichbare elektrische Leitfähigkeit besitzt.Die Feder leitet elektrischen Strom sehr gut. Deshalb ist sie als Kontaktfeder in Batteriefächern für Rundzellen der Größe Mono (D) einsetzbar. Der Übergangswiderstand am Batteriekontakt bleibt dabei niedriger als bei einer Ausführung aus Federstahl.
Die Feder hat eine konische Bauform mit einem Drahtdurchmesser d von 1,20 mm. Der kleine äußere Windungsdurchmesser De1 beträgt 7,20 mm, der große äußere Windungsdurchmesser De2 27,50 mm. Der kleine innere Windungsdurchmesser Di1 liegt bei 4,80 mm, die Länge der unbelasteten Feder L0 bei 35,00 mm. Die max. Federkraft Fn erreicht 25 N.
Merkmale
- WerkstoffCuSn6 (Federbronze), Werkstoff-Nr. 2.1020
- NormEN 1654 (DIN 17682)
- Drahtdurchmesser (d)1,20 mm
- Kleiner äußerer Windungsdurchmesser (De1)7,20 mm
- Kleiner innerer Windungsdurchmesser (Di1)4,80 mm
- Großer äußerer Windungsdurchmesser (De2)27,50 mm
- Länge der unbelasteten Feder (L0)35,00 mm
- Max. Federkraft (Fn)25 N
- Zugfestigkeit Rm (min.)950 N/mm²
- BauformKegeldruckfeder (konisch)
- Kompatibler BatterietypMono (D)
- dDrahtdurchmesser
- De1kleiner äußerer Windungsdurchmesser
- Di1kleiner innerer Windungsdurchmesser
- De2großer äußerer Windungsdurchmesser
- L0Länge der unbelasteten Feder
- FnFederkraft, zugeordnet der Federlänge Ln (statische Belastung)
Die Windungen verjüngen sich von De2 zu De1. Beim Zusammendrücken schachteln sich die Windungen ineinander. Die Feder lässt sich dadurch auf eine geringere Blockhöhe komprimieren als eine zylindrische Feder gleicher Windungszahl.
Vorteile
- Hohe elektrische Leitfähigkeit durch Federbronze CuSn6, dadurch geringerer Übergangswiderstand am Batteriekontakt als bei Federstahl
- Unmagnetisch, einsetzbar in Anwendungen mit magnetfeldempfindlichen Bauteilen
- Funkenfrei, dadurch reduziertes Zündrisiko bei mechanischem Kontakt
- Seewasserfest und korrosionsbeständig auch bei Feuchtigkeitseinwirkung im Batteriefach
Einsatzgebiete
- Batteriefachfedern für Mono-Zellen (Größe D)
- Als Kontaktfeder im Batteriefach stellt die Kegeldruckfeder den elektrischen Kontakt zur Rundzelle Mono (D) her. Die Feder liefert dafür die notwendige elektrische Leitfähigkeit.
- Geräte mit hohem Kontaktstrom
- Die Feder überträgt den Kontaktstrom mit geringerem Übergangswiderstand als eine Ausführung aus Federstahl.
- Anwendungen mit Anforderung an Unmagnetismus
- Die Feder ist unmagnetisch und funkenfrei. Sie eignet sich damit für batteriebetriebene Geräte mit magnetfeldempfindlichen Bauteilen, etwa Messgeräte mit magnetischen Sensoren.
- Feuchte oder korrosive Umgebungen
- Die Feder ist seewasserfest. Sie korrodiert auch bei Feuchtigkeitseinwirkung im Batteriefach nicht.
Do's and Dont's
Do's:- Kontaktflächen vor dem Einbau reinigen und trocken halten
- Feder trocken lagern, um Oxidation der Bronzeoberfläche zu vermeiden
- Feder nicht über die max. Federkraft Fn von 25 N hinaus belasten
- Bei Anforderung an Unmagnetismus nicht eigenmächtig gegen eine andere Werkstoffvariante tauschen. HENNLICH berät zur Auswahl.
Montage
- Kontaktflächen im Batteriefach und am Pol auf Verschmutzung, Oxidation und Beschädigung prüfen.
- Feder plan und ohne Verkanten in die Aufnahme des Batteriefachs einsetzen.
- Feder mittig auf dem Kontaktpol positionieren, um einen gleichmäßigen Anpressdruck zu erreichen.
- Nach dem Einbau die Kontaktkraft durch leichten Druck prüfen. Die max. Federkraft Fn beträgt 25 N.
FAQ
- Warum bestehen Batteriefachfedern aus Federbronze und nicht aus Federstahl?
Federbronze CuSn6 (Werkstoff-Nr. 2.1020) leitet elektrischen Strom deutlich besser als Federstahl 1.1200 und senkt so den Übergangswiderstand am Batteriekontakt. Sie ist zudem unmagnetisch und funkenfrei. Federstahl bietet höhere Festigkeit, aber keine vergleichbare Leitfähigkeit.
- Ist eine Feder aus Werkstoff 2.1020 magnetisch?
Nein, Federbronze CuSn6 ist unmagnetisch. Das macht die Kegeldruckfeder A12R75 geeignet für Batteriefächer in Geräten, deren Bauteile empfindlich auf Magnetfelder reagieren, etwa Messgeräte mit magnetischen Sensoren.
- Für welche Batteriegröße ist die Kegeldruckfeder A12R75 ausgelegt?
Die Kegeldruckfeder A12R75 mit De2 27,50 mm und L0 35,00 mm ist für Batteriefächer mit Rundzellen der Größe Mono (D) ausgelegt. Ihre max. Federkraft Fn liegt bei 25 N.
- Wie funktioniert die kegelförmige Bauform bei einer Kegeldruckfeder?
Bei einer Kegeldruckfeder verjüngen sich die Windungen vom großen äußeren Windungsdurchmesser De2 (hier 27,50 mm) zum kleinen äußeren Windungsdurchmesser De1 (hier 7,20 mm). Beim Zusammendrücken schachteln sich die Windungen ineinander. Die Feder lässt sich dadurch auf eine geringere Blockhöhe zusammendrücken als eine zylindrische Feder gleicher Windungszahl.