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Kegeldruckfeder aus 2.1020 Nr. A12R39

Dokumente

Beschreibung

Die Kegeldruckfeder A12R39 wird aus Federbronze 2.1020 (CuSn6) nach EN 1654 (DIN 17682) gefertigt. Die Feder erreicht dadurch eine Zugfestigkeit Rm von 950 N/mm². Sie ist weicher als eine Ausführung aus Federstahl, dafür unmagnetisch und elektrisch sehr gut leitfähig.

Die Feder hat einen Drahtdurchmesser d von 1,20 mm, einen kleinen äußeren Windungsdurchmesser De1 von 7,20 mm und einen kleinen inneren Windungsdurchmesser Di1 von 4,80 mm. Der große äußere Windungsdurchmesser De2 beträgt 18,00 mm bei einer Länge der unbelasteten Feder L0 von 10,00 mm. Die kegelige Bauform reduziert die Bauhöhe im zusammengedrückten Zustand gegenüber einer zylindrischen Druckfeder gleicher Windungszahl.

Die Feder ist seewasserfest, funkenfrei und unmagnetisch. Deshalb wird sie häufig als Kontaktfeder in Batteriefächern eingesetzt. Die maximale Federkraft Fn liegt bei 25 N. Die Feder ist für die Batterietypen Sub C, Baby (Typ C) und Mono (Typ D) ausgelegt.

Im Vordergrund stehen die elektrische Leitfähigkeit und der Unmagnetismus. Bei hochdynamischer Dauerschwingbelastung berät HENNLICH zur Auswahl.

Merkmale

  • Werkstoff2.1020 (CuSn6, Federbronze) nach EN 1654 (DIN 17682)
  • Drahtdurchmesser d1,20 mm
  • Kleiner äußerer Windungsdurchmesser De17,20 mm
  • Kleiner innerer Windungsdurchmesser Di14,80 mm
  • Großer äußerer Windungsdurchmesser De218,00 mm
  • Länge der unbelasteten Feder L010,00 mm
  • Max. Federkraft Fn25 N
  • Zugfestigkeit Rm950 N/mm²
  • BatterietypSub C, Baby, Mono
  • dDrahtdurchmesser
  • De1kleiner äußerer Windungsdurchmesser
  • Di1kleiner innerer Windungsdurchmesser
  • De2großer äußerer Windungsdurchmesser
  • L0Länge der unbelasteten Feder
  • FnFederkraft, zugeordnet der Federlänge Ln (statische Belastung)

Vorteile

  • Elektrisch sehr gut leitfähig durch Federbronze 2.1020 (CuSn6), geeignet als stromführende Kontaktfeder
  • Unmagnetisch, einsetzbar in magnetfeldsensiblen Baugruppen
  • Funkenfrei im Vergleich zu Federstahl
  • Seewasserfest und damit beständig gegen feuchte, salzhaltige Umgebungen
  • Kegelige Bauform ermöglicht geringe Bauhöhe im zusammengedrückten Zustand

Einsatzgebiete

Kontaktfedern für Sub-C-Zellen
Die Kegeldruckfeder ist für Batteriefächer mit Sub-C-Zellen ausgelegt und stellt den elektrischen Kontakt zur Zelle her.
Kontaktfedern für Baby-Zellen (Typ C)
Für Batteriefächer mit Baby-Zellen (Typ C) geeignet, wo eine sichere Kontaktierung bei geringem Bauraum gefordert ist.
Kontaktfedern für Mono-Zellen (Typ D)
Für Batteriefächer mit Mono-Zellen (Typ D) einsetzbar, wo eine hohe elektrische Leitfähigkeit am Kontaktpunkt gefordert ist.

Do's and Dont's

Do's:
  • Feder vor dem Einbau auf mechanische Beschädigung prüfen
  • Kontaktflächen sauber, trocken und oxidfrei halten

Don'ts:
  • Nicht über die max. Federkraft Fn von 25 N hinaus belasten

Montage

  1. Kegeldruckfeder plan und ohne Verkanten in die vorgesehene Aufnahme des Batteriefachs einsetzen.
  2. Windungen beim Einbau nicht verdrehen oder überdehnen, da dies die Federkennlinie verändert.
  3. Kontaktflächen sauber und oxidfrei halten, damit die elektrische Leitfähigkeit erhalten bleibt.

FAQ

Warum bestehen Batteriefachfedern oft aus Federbronze statt aus Federstahl?

Federbronze (2.1020, CuSn6) leitet Strom deutlich besser als Federstahl und ist zugleich unmagnetisch und funkenfrei. In Batteriefächern übernimmt die Feder gleichzeitig die mechanische Kontaktierung und die Stromleitung zur Zelle, weshalb die Leitfähigkeit hier wichtiger ist als eine hohe Zugfestigkeit.

Ist eine Kegeldruckfeder aus CuSn6 magnetisch?

Nein, CuSn6 (Federbronze) ist unmagnetisch. Die Feder eignet sich deshalb für Anwendungen in der Nähe empfindlicher Messsysteme oder Sensorik, bei denen magnetische Bauteile die Messung stören würden.

Warum gilt Federbronze als funkenfrei und wo ist das wichtig?

Federbronze 2.1020 erzeugt bei Reibung oder Schlag keine Funken, da Kupferlegierungen im Gegensatz zu Stahl keinen Funkenwurf verursachen. Das ist relevant in Bereichen mit brennbaren Stäuben oder Gasen, wo ein Bauteil aus Federstahl ein Zündrisiko darstellen würde.