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Beschreibung
Die Kegeldruckfeder Nr. A08R53 wird aus Federbronze 2.1020 (CuSn6) nach EN 1654 (DIN 17682) gefertigt. Der Mindestwert der Zugfestigkeit Rm liegt bei 950 N/mm². Die Feder ist unmagnetisch, seewasserfest und funkenfrei; der Werkstoff CuSn6 leitet Strom gut.Die Feder ist kegelförmig aufgebaut, mit einem kleinen äußeren Windungsdurchmesser De1 von 5,70 mm und einem großen äußeren Windungsdurchmesser De2 von 14,50 mm. Der kleine innere Windungsdurchmesser Di1 beträgt 4,10 mm, der Drahtdurchmesser d liegt bei 0,80 mm. Die Länge der unbelasteten Feder L0 beträgt 15,00 mm, die Federkraft Fn liegt bei 13 N.
Die Kegelform ergibt im zusammengedrückten Zustand eine geringere Bauhöhe als eine zylindrische Druckfeder gleicher Windungszahl, da sich die Windungen ineinander legen können. Die Kennlinie ist progressiv: Die Federkraft steigt mit zunehmendem Federweg überproportional an.
Die Feder übernimmt in Batteriefächern für die Batterietypen SubC und Baby sowohl den mechanischen Anpressdruck als auch den elektrischen Kontakt zur Batteriezelle.
Merkmale
- Werkstoff2.1020 (CuSn6, Federbronze) nach EN 1654 (DIN 17682)
- Drahtdurchmesser d0,80 mm
- Kleiner äußerer Windungsdurchmesser De15,70 mm
- Kleiner innerer Windungsdurchmesser Di14,10 mm
- Großer äußerer Windungsdurchmesser De214,50 mm
- Länge der unbelasteten Feder L015,00 mm
- Federkraft Fn13 N
- Mindestwert der Zugfestigkeit Rm950 N/mm²
- BauformKegeldruckfeder
- Batterietyp (Anwendung)SubC, Baby
- dDrahtdurchmesser
- De1kleiner äußerer Windungsdurchmesser
- Di1kleiner innerer Windungsdurchmesser
- De2großer äußerer Windungsdurchmesser
- L0Länge der unbelasteten Feder
- FnFederkraft, zugeordnet der Federlänge Ln (statische Belastung)
- RmMindestwert der Zugfestigkeit
Vorteile
- Unmagnetisch durch Federbronze 2.1020 (CuSn6) nach EN 1654, dadurch störungsfrei in magnetfeldsensiblen Baugruppen einsetzbar
- Gute elektrische Leitfähigkeit des Werkstoffs: Einsatz als stromführende Kontaktfeder möglich
- Seewasserfest und funkenfrei, geeignet für feuchte Umgebungen
- Kegelform reduziert die Bauhöhe im zusammengedrückten Zustand gegenüber einer zylindrischen Druckfeder gleicher Windungszahl
Einsatzgebiete
- Batteriefach für SubC-Zellen
- Die Kegeldruckfeder dient als Kontaktfeder in Batteriefächern für SubC-Zellen, etwa in Akkupacks für Elektrowerkzeuge und Modellbau-Anwendungen. Sie überträgt den Anpressdruck und den elektrischen Kontakt zur Zelle.
- Batteriefach für Baby-Zellen (C-Zellen)
- In Batteriefächern für Baby-Zellen stellt die Feder den Kontakt zwischen Zellpol und Gehäusekontakt her, etwa in tragbaren Geräten mit höherem Strombedarf.
- Baugruppen mit Anforderung an Unmagnetismus
- Die Feder ist unmagnetisch. Daher eignet sie sich für Baugruppen, in denen magnetische Federwerkstoffe stören.
Do's and Dont's
Do's:- Feder vor Einbau auf Verformung und Korrosion prüfen
- Kontaktflächen sauber und trocken halten für zuverlässige elektrische Leitfähigkeit
- Bei Ersatz auf identische Abmessungen (d, De1, De2, L0) achten
- Feder nicht über die Federkraft Fn von 13 N hinaus belasten
- Windungen beim Einlegen der Batterie nicht mechanisch beschädigen oder verkanten
Montage
- Kontaktfläche im Batteriefach vor der Montage auf Verschmutzung und Oxidation prüfen, da beides den elektrischen Kontakt beeinträchtigt.
- Feder mit dem kleinen äußeren Windungsdurchmesser De1 (5,70 mm) zuerst in das Batteriefach einlegen, sodass sie sich beim Einsetzen der Batterie zusammendrückt.
- Feder nicht auseinanderziehen oder verbiegen; das verändert die Federkraft Fn dauerhaft.
FAQ
- Warum werden Batteriekontaktfedern aus Federbronze statt Federstahl gefertigt?
Federbronze 2.1020 (CuSn6) leitet Strom deutlich besser als Federstahl und ist zusätzlich unmagnetisch und funkenfrei. Für Batteriekontaktfedern zählt neben der Federkraft vor allem der geringe Übergangswiderstand.
- Ist eine Kegeldruckfeder aus CuSn6 magnetisch?
Nein, CuSn6 (Federbronze) nach EN 1654 ist unmagnetisch. Das macht die Feder geeignet für Baugruppen, in denen magnetische Federwerkstoffe Störungen verursachen würden.
- Wie unterscheiden sich De1 und De2 bei einer Kegeldruckfeder?
De1 bezeichnet den kleinen äußeren Windungsdurchmesser der Kegelfeder, De2 den großen äußeren Windungsdurchmesser am gegenüberliegenden Ende. Bei Feder A08R53 beträgt De1 5,70 mm und De2 14,50 mm; die Feder verjüngt sich über die Länge der unbelasteten Feder L0 von 15,00 mm.
- Wie hoch ist die Federkraft einer Kegeldruckfeder aus 2.1020?
Die Federkraft Fn liegt bei 13 N, zugeordnet der Federlänge Ln (statische Belastung). Die Länge der unbelasteten Feder L0 beträgt 15,00 mm. Die Feder sollte nicht dauerhaft bis zur Blocklänge komprimiert werden.