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Kegeldruckfeder aus 2.1020 Nr. A06R39

Dokumente

Beschreibung

Die Kegeldruckfeder Art.-Nr. A06R39 wird aus Federbronze 2.1020 (CuSn6) nach EN 1654 (DIN 17682) gefertigt. Die Feder erreicht dadurch eine Zugfestigkeit Rm von mindestens 950 N/mm² und leitet elektrischen Strom deutlich besser als eine Ausführung aus Federstahl.

Die Feder ist zudem unmagnetisch, funkenfrei und seewasserfest. Deshalb eignet sie sich als Kontaktelement für Anwendungen, in denen Strom übertragen werden muss, ohne magnetische Felder zu beeinflussen oder Zündquellen zu erzeugen.

Die kegelförmige Bauweise unterscheidet sich von zylindrischen Druckfedern durch zwei unterschiedliche äußere Windungsdurchmesser: 3,40 mm (De1) am kleinen und 9,40 mm (De2) am großen Ende, bei einem kleinen inneren Windungsdurchmesser von 2,10 mm (Di1). Beim Zusammendrücken legen sich die Windungen ineinander. Die Feder erreicht dadurch eine geringere Blockhöhe als eine zylindrische Feder mit vergleichbarer Windungszahl.

Bei einem Drahtdurchmesser von 0,63 mm und einer Länge der unbelasteten Feder L0 von 9,00 mm erreicht die Feder eine maximale Federkraft Fn von 7 N. Sie ist auf den Batterietyp Mignon (AA) abgestimmt und bildet die Kontaktfeder im Batteriefach.

Merkmale

  • WerkstoffFederbronze CuSn6 (2.1020) nach EN 1654 (DIN 17682)
  • Drahtdurchmesser (d)0,63 mm
  • Großer äußerer Windungsdurchmesser (De2)9,40 mm
  • Kleiner äußerer Windungsdurchmesser (De1)3,40 mm
  • Kleiner innerer Windungsdurchmesser (Di1)2,10 mm
  • Länge der unbelasteten Feder (L0)9,00 mm
  • Max. Federkraft (Fn)7 N
  • Zugfestigkeit Rmmin. 950 N/mm²
  • Kompatibler BatterietypMignon (AA)
  • dDrahtdurchmesser
  • De1kleiner äußerer Windungsdurchmesser
  • Di1kleiner innerer Windungsdurchmesser
  • De2großer äußerer Windungsdurchmesser
  • L0Länge der unbelasteten Feder
  • FnFederkraft, zugeordnet der Federlänge Ln (statische Belastung)

Vorteile

  • Hohe elektrische Leitfähigkeit durch Federbronze CuSn6 nach EN 1654, geeignet als stromführendes Kontaktelement
  • Unmagnetisch, dadurch einsetzbar in der Nähe empfindlicher Sensorik und Messtechnik
  • Funkenfrei, dadurch geeignet für Geräte mit erhöhten Anforderungen an den Zündschutz
  • Seewasserfest und korrosionsbeständig ohne zusätzliche Beschichtung
  • Kegelform ermöglicht eine geringere Blockhöhe als eine zylindrische Druckfeder gleicher Windungszahl

Einsatzgebiete

Batteriefach für Mignon-Zellen (AA)
Die Kegeldruckfeder ist die Kontaktfeder in Batteriefächern für Mignon-Zellen und stellt den elektrischen Kontakt zwischen Zelle und Gerät her.
Taschenlampen und tragbare Leuchten
In batteriebetriebenen Leuchten übernimmt die Feder den Kontaktdruck und den Stromfluss zur Mignon-Zelle.
Fernbedienungen und Haushaltsgeräte
Batteriebetriebene Geräte mit Mignon-Fach nutzen die Feder als Kontaktelement zwischen Batteriepol und Leiterbahn.
Messtechnik in unmagnetischer Umgebung
Die Feder ist unmagnetisch. Sie eignet sich damit für Kontaktstellen in der Nähe empfindlicher Sensorik, die durch magnetische Werkstoffe gestört würde.
Geräte mit erhöhten Anforderungen an den Zündschutz
Die Feder ist funkenfrei. Sie eignet sich dadurch als Kontaktelement in Geräten mit erhöhten Anforderungen an den Zündschutz.
Maritime und feuchte Umgebungen
Die Feder ist seewasserfest. Sie eignet sich damit für Kontaktstellen in feuchter, salzhaltiger Umgebung.

Do's and Dont's

Do's:
  • Vor dem Einbau auf gleichmäßige Windungssteigung und unbeschädigte Enden prüfen
  • Trocken und korrosionsgeschützt lagern, um die Kontaktleitfähigkeit zu erhalten
  • Nur mit dem Batterietyp Mignon (AA) kombinieren, für den die Feder ausgelegt ist
Don'ts:
  • Feder nicht über die max. Federkraft Fn von 7 N hinaus belasten
  • Windungen beim Einbau nicht gegeneinander verdrehen

Montage

  1. Batteriefach auf Sauberkeit und Beschädigung der Kontaktflächen prüfen.
  2. Feder plan und ohne Verkanten in die Führung einlegen, Windungen dabei nicht verdrehen.
  3. Mignon-Zelle (AA) einsetzen und den Kontaktdruck durch leichtes Zusammendrücken der Feder prüfen.

FAQ

Wofür werden Kegeldruckfedern aus Federbronze eingesetzt?

Kegeldruckfedern aus Federbronze (CuSn6) sind vor allem Kontaktfedern in Batteriefächern, etwa für Mignon-Zellen (AA) in Taschenlampen und tragbaren Geräten. Die Kegelform sorgt für eine geringe Blockhöhe bei ausreichendem Federweg.

Warum wird für Batteriefedern Federbronze statt Federstahl verwendet?

Federbronze CuSn6 leitet elektrischen Strom deutlich besser als Federstahl 1.1200 und ist zusätzlich unmagnetisch und funkenfrei. Bei stromführenden Kontaktfedern zählt die elektrische Leitfähigkeit, während reine Druck- oder Zugfedern meist aus Federstahl gefertigt sind.

In welchen Anwendungen ist eine unmagnetische und funkenfreie Feder erforderlich?

Unmagnetische und funkenfreie Federn aus CuSn6 kommen in der Nähe empfindlicher Messtechnik und in Geräten mit erhöhten Anforderungen an den Zündschutz zum Einsatz. Federstahl würde hier magnetische Störfelder erzeugen oder als Zündquelle wirken.

Warum hat eine Kegeldruckfeder eine geringere Blockhöhe als eine zylindrische Druckfeder?

Bei der Kegeldruckfeder legen sich die Windungen beim Zusammendrücken ineinander, weil jede Windung einen kleineren Durchmesser hat als die darunterliegende. Dadurch erreicht die Feder eine kürzere Blockhöhe als eine zylindrische Feder mit gleicher Windungszahl.

Ist eine Kegeldruckfeder aus Federbronze seewasserfest?

Ja, CuSn6 (Federbronze) ist seewasserfest und korrosionsbeständig, auch ohne zusätzliche Beschichtung. Das macht die Feder geeignet für Kontaktstellen in feuchter oder salzhaltiger Umgebung.