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Kegeldruckfeder aus 2.1020 Nr. A05R39

Dokumente

Beschreibung

Die Kegeldruckfeder wird aus Federbronze 2.1020 (CuSn6) nach EN 1654 (DIN 17682) gefertigt. Die Feder erreicht dadurch eine Zugfestigkeit Rm von 950 N/mm².

Die Feder ist unmagnetisch, seewasserfest und funkenfrei. Gleichzeitig leitet sie elektrischen Strom deutlich besser als eine Ausführung aus Federstahl. Deshalb eignet sie sich als stromführendes Kontaktelement.

Die Feder hat eine kegelförmige Bauform mit 0,50 mm Drahtdurchmesser. Der kleine äußere Windungsdurchmesser De1 beträgt 2,80 mm bei einem kleinen inneren Windungsdurchmesser Di1 von 1,80 mm, der große äußere Windungsdurchmesser De2 misst 7,20 mm. Die Länge der unbelasteten Feder L0 liegt bei 7,00 mm.

Die maximale Federkraft Fn beträgt 4 N. Die Feder ist als Kontaktfeder für den Batterietyp "Lady" ausgelegt und stellt in dieser Baugröße den elektrischen Kontakt zur Batterie her.

Merkmale

  • Werkstoff2.1020 (CuSn6, Federbronze)
  • NormEN 1654 (DIN 17682)
  • Drahtdurchmesser d0,50 mm
  • Kleiner äußerer Windungsdurchmesser De12,80 mm
  • Kleiner innerer Windungsdurchmesser Di11,80 mm
  • Großer äußerer Windungsdurchmesser De27,20 mm
  • Länge der unbelasteten Feder L07,00 mm
  • Max. Federkraft Fn4 N
  • Zugfestigkeit Rm950 N/mm²
  • BatterietypLady
  • dDrahtdurchmesser
  • De1kleiner äußerer Windungsdurchmesser
  • Di1kleiner innerer Windungsdurchmesser
  • De2großer äußerer Windungsdurchmesser
  • L0Länge der unbelasteten Feder
  • FnFederkraft, zugeordnet der Federlänge Ln (statische Belastung)

Vorteile

  • Hohe elektrische Leitfähigkeit durch Federbronze 2.1020 (CuSn6) nach EN 1654, geeignet als stromführende Kontaktfeder
  • Unmagnetisch, dadurch ohne Störeinfluss auf empfindliche elektronische Bauteile im Batteriefach
  • Seewasserfest und korrosionsbeständig gegenüber salzhaltiger Atmosphäre
  • Funkenfrei, dadurch geeignet für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an den Zündschutz

Einsatzgebiete

Batteriefach für Batterietyp "Lady"
Die Kegeldruckfeder ist als Kontaktfeder für das Batteriefach des Batterietyps "Lady" ausgelegt und stellt dort den elektrischen Kontakt zur Batterie her.
Stromführende Kontaktelemente
Die Feder leitet elektrischen Strom deutlich besser als eine Ausführung aus Federstahl. Sie eignet sich deshalb für Kontaktstellen in elektrischen Schaltungen.
Anwendungen mit Anforderungen an Zündschutz
Die Feder ist funkenfrei. Sie kommt dadurch für Bauteile in Betracht, bei denen Funkenbildung vermieden werden muss.
Unmagnetische Baugruppen
Die Feder ist unmagnetisch und beeinflusst benachbarte magnetische oder elektronische Komponenten nicht.

Do's and Dont's

Do's:
  • Feder vor dem Einbau auf Verformung und Beschädigung prüfen
  • Trocken lagern, um Oxidation der Kontaktflächen zu vermeiden
  • Nur für die vorgesehene Baugröße (Batterietyp Lady) einsetzen

Don'ts:
  • Kontaktflächen nicht mit Fett oder Öl behandeln; das mindert die Leitfähigkeit
  • Feder nicht über die max. Federkraft Fn von 4 N hinaus belasten

Montage

  1. Kegeldruckfeder plan und ohne Verkanten in die Aufnahme des Batteriefachs einsetzen.
  2. Feder nicht über die konstruktive Federkraft Fn von 4 N hinaus zusammendrücken.
  3. Kontaktflächen der Feder nicht fetten oder ölen, da dies die elektrische Leitfähigkeit beeinträchtigt.
  4. Sitz der Feder im Batteriefach nach der Montage auf festen Kontakt zur Batterie prüfen.

FAQ

Was bedeutet der Werkstoff 2.1020 bei Federn?

2.1020 ist die Werkstoffnummer für CuSn6, eine Federbronze nach EN 1654 (DIN 17682). Sie erreicht eine Zugfestigkeit Rm von 950 N/mm² und ist damit deutlich weicher als Federstahl, dafür elektrisch hochleitfähig.

Warum werden Kegeldruckfedern aus Federbronze für Batteriekontakte eingesetzt?

Federbronze 2.1020 (CuSn6) leitet elektrischen Strom deutlich besser als Federstahl. Für Kontaktfedern in Batteriefächern zählt die Leitfähigkeit mehr als die Federkraft, weshalb CuSn6 hier die gängige Wahl ist.

Ist die Kegeldruckfeder aus 2.1020 magnetisch?

Nein, CuSn6 ist unmagnetisch. Das ist bei Einbau in der Nähe empfindlicher elektronischer oder magnetischer Bauteile von Vorteil, da die Feder deren Funktion nicht stört.

Was ist der Unterschied zwischen Federbronze und Federstahl bei Kontaktfedern?

Federbronze 2.1020 (CuSn6) leitet Strom besser, ist unmagnetisch und funkenfrei, erreicht aber mit 950 N/mm² eine deutlich geringere Zugfestigkeit als Federstahl 1.1200 mit 1850 N/mm². Für stromführende Kontakte überwiegt die Leitfähigkeit den Kraftnachteil.