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Beschreibung
Der Federstecker FD65D hat zwei Windungen (FD-Serie) und unterscheidet sich dadurch von der FE-Serie mit einer Windung durch eine höhere Rückhaltekraft. Der Drahtdurchmesser beträgt 5,6 mm, das Drahtende passt in eine Wellenbohrung von 6,3 mm Durchmesser. Die Länge liegt bei 97 mm.Der Federstecker wird aus Federstahl 1.1200 nach EN 10270-1 gefertigt und ist galvanisch verzinkt. Die Verzinkung schützt den Draht gegen Witterungseinflüsse bei Lagerung und Einsatz im Freien.
Der Federstecker ist nach DIN 11024 gefertigt und für Wellendurchmesser von 26 bis 34 mm ausgelegt. Er sichert Bolzen und Achsen axial gegen unbeabsichtigtes Lösen und eignet sich zusätzlich zur Verdrehsicherung von Bauteilen wie Kronenmuttern.
Im Gegensatz zum Splint lässt sich der Federstecker mit Hand oder Zange einsetzen und wieder entfernen, ohne dabei Verformung zu erleiden. Diese Wiederverwendbarkeit macht ihn zu einer praktischen Lösung für lösbare Sicherungsverbindungen an Maschinen, Anhängern und landwirtschaftlichen Geräten.
Merkmale
- WerkstoffFederstahl 1.1200 (EN 10270-1)
- Oberflächegalvanisch verzinkt
- Ausführungzwei Windungen (FD-Serie)
- NormDIN 11024
- Drahtdurchmesser d5,6 mm
- Bohrungsdurchmesser d16,3 mm
- Wellendurchmesser-Bereich D126-34 mm
- Länge L97 mm
- Aktive Federlänge l45 mm
- Windungsinnendurchmesser D25 mm
- LLänge
- lAktive Federlänge
- DWindungsinnendurchmesser
- dDrahtdurchmesser
- d1Bohrung in der Welle
- D1Wellendurchmesser
Der Wellendurchmesser muss innerhalb von D1 (26-34 mm) liegen, die Bohrung d1 in der Welle muss zum Drahtdurchmesser d passen.
Vorteile
- Wiederverwendbar und mit Hand oder Zange lösbar, im Gegensatz zum Splint entsteht beim Ausbau keine Verformung
- Zwei Windungen erhöhen die Rückhaltekraft gegenüber der Ausführung mit einer Windung
- Galvanische Verzinkung schützt gegen Witterungseinflüsse bei Lagerung und Freiluft-Einsatz
- Drahtdurchmesser d von 5,6 mm passend zur Wellenbohrung d1 von 6,3 mm
- Einsetzbar zur Verdrehsicherung von Bauteilen wie Kronenmuttern nach DIN 935
Einsatzgebiete
- Achs- und Bolzensicherung an Anhängern
- Der Federstecker sichert Bolzen und Achsen an Anhängern axial gegen unbeabsichtigtes Lösen und lässt sich bei Wartungsarbeiten mit Hand oder Zange wieder entfernen.
- Landwirtschaftliche Geräte
- An beweglichen Anbauteilen landwirtschaftlicher Maschinen hält der Federstecker Steckverbindungen zuverlässig fest.
- Verdrehsicherung von Kronenmuttern
- Die Ausführung mit zwei Windungen eignet sich zur Verdrehsicherung von Kronenmuttern nach DIN 935 auf Bolzen und Achsen.
- Sicherung von Wechselwerkzeugen an Maschinen
- Wechselwerkzeuge lassen sich mit dem Federstecker schnell fixieren und ohne Verformung des Sicherungselements wieder lösen.
- Befestigung von Abdeckungen an Gehäusen
- Der Federstecker hält Abdeckungen an Maschinengehäusen und ermöglicht ein Öffnen mit Hand oder Zange für Wartungszwecke.
Do's and Dont's
Do's:- Vor Montage auf Verformung, Rost und Beschädigung der Windung prüfen
- Nur bei Wellendurchmesser innerhalb von D1=26-34 mm einsetzen
- Trocken lagern, um die Verzinkung nicht vorzeitig zu beschädigen
- Nicht bei Wellendurchmessern außerhalb des Bereichs 26-34 mm verwenden
- Nicht überdehnen oder mit scharfkantigem Werkzeug greifen
- Nicht als einmalige Sicherung wie einen Splint behandeln, der Federstecker ist für wiederholte Montage und Demontage ausgelegt
Montage
- Bohrung d1=6,3 mm in der Welle auf Sauberkeit und Maßhaltigkeit prüfen.
- Federstecker mit dem Drahtende (ohne Windung) durch die Querbohrung stecken, bis die Windung außen federnd einrastet. Mit Hand oder Zange möglich.
- Zum Lösen den Federstecker mit Hand oder Zange fassen und gegen die Federspannung aus der Bohrung ziehen.
FAQ
- Was ist der Unterschied zwischen einem Federstecker und einem Splint?
Der Federstecker ist wiederverwendbar und lässt sich mit Hand oder Zange ein- und ausbauen, ohne sich dabei zu verformen. Ein Splint wird beim Einbau aufgebogen und sollte nach der Demontage ersetzt werden. Für Verbindungen mit häufigem Werkzeugwechsel oder Wartungszugriff ist der Federstecker die praktischere Wahl.
- Wofür wird ein Federstecker mit zwei Windungen verwendet?
Die Ausführung mit zwei Windungen (FD-Serie) bietet eine höhere Rückhaltekraft als die FE-Serie mit einer Windung und eignet sich damit für stärker belastete Bolzen- und Achsverbindungen. Bei geringeren Anforderungen genügt die Ausführung mit einer Windung.
- Welchen Wellendurchmesser benötigt ein Federstecker nach DIN 11024?
Der FD65D ist für Wellendurchmesser von 26 bis 34 mm ausgelegt, bei einem Bohrungsdurchmesser d1 von 6,3 mm in der Welle. Der Wellendurchmesser muss innerhalb dieses Bereichs liegen, damit der Federstecker sicher hält.
- Ist ein Federstecker wiederverwendbar?
Ja. Anders als ein Splint verformt sich der Federstecker beim Ein- und Ausbau nicht bleibend und lässt sich mehrfach montieren und demontieren. Voraussetzung ist, dass die Windung keine sichtbare Verformung oder Korrosion aufweist.
- Wie montiert man einen Federstecker richtig?
- Bohrung auf Sauberkeit und Maßhaltigkeit prüfen.
- Federstecker mit dem Drahtende (ohne Windung) durch die Querbohrung stecken, bis die Windung außen federnd einrastet. Mit Hand oder Zange möglich.
- Welcher Werkstoff wird für Federstecker nach DIN 11024 verwendet?
Der Federstecker nach DIN 11024 wird aus Federstahl 1.1200 nach EN 10270-1 gefertigt und ist galvanisch verzinkt.