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Federstecker doppelt, DIN 11024, Artnr. FD35D

Dokumente

Beschreibung

Der Federstecker FD35D ist ein federndes Sicherungselement mit zwei Windungen nach DIN 11024. Das Drahtende (ohne Windung) wird durch die Querbohrung der Welle gesteckt, bis die Windung außen federnd einrastet, und sichert das Bauteil axial. Er wird aus Federstahl 1.1200 nach EN 10270-1 gefertigt und ist galvanisch verzinkt. Die Abmessungen sind Länge L=48 mm und Drahtdurchmesser d=2,8 mm.

Der Federstecker ist für Wellendurchmesser D1 von 11 bis 14 mm ausgelegt und passt zu einer Bohrung mit d1=3,2 mm. Der Windungsinnendurchmesser D beträgt 20 mm. Die zwei Windungen der FD-Serie erzeugen im Vergleich zur FE-Serie mit einer Windung eine höhere Rückstellkraft und damit eine höhere Rückhaltkraft an der Welle.

Federstahl 1.1200 nach EN 10270-1 erreicht eine Zugfestigkeit Rm von rund 1850 N/mm². Die galvanische Verzinkung schützt vor Korrosion bei Lagerung und im trockenen Einsatzbereich.

Federstecker der FD-D-Serie sind nach DIN 11024 genormt und dadurch mit baugleichen Teilen anderer Hersteller austauschbar. HENNLICH führt die Baugröße FD35D ab Lager.

Merkmale

  • AusführungFederstecker doppelt (FD-Serie, mit zwei Windungen)
  • WerkstoffFederstahl 1.1200 nach EN 10270-1
  • Oberflächegalvanisch verzinkt
  • NormDIN 11024
  • Drahtdurchmesser d2,8 mm
  • Bohrung in der Welle d13,2 mm
  • Wellendurchmesser D111-14 mm
  • Länge L48 mm
  • Aktive Federlänge l26 mm
  • Windungsinnendurchmesser D20 mm
  • LLänge
  • lAktive Federlänge
  • DWindungsinnendurchmesser
  • dDrahtdurchmesser
  • d1Bohrung in der Welle
  • D1Wellendurchmesser

Vorteile

  • Die Bauform mit zwei Windungen erzeugt eine höhere Rückstellkraft als Federstecker mit einer Windung und hält dadurch sicherer an der Welle.
  • Federstahl 1.1200 nach EN 10270-1 erreicht eine Zugfestigkeit von rund 1850 N/mm².
  • Galvanische Verzinkung schützt gegen Korrosion bei Lagerung und im trockenen Einsatzbereich.
  • Normgerechte Abmessungen nach DIN 11024 sichern die Austauschbarkeit mit baugleichen Teilen anderer Hersteller.

Einsatzgebiete

Bolzenverbindungen
In Steckverbindungen mit Bolzen verhindert der Federstecker das ungewollte Herausrutschen des Bolzens.
Landwirtschaftliche Anbaugeräte
An Gestängen, Zugmaulbolzen und Anbaugeräten sichern Federstecker nach DIN 11024 Bolzen im Durchmesserbereich 11 bis 14 mm, die im Feldeinsatz häufig gelöst werden.
Anhänger- und Fahrzeugbau
Sicherung von Kupplungs- und Verbindungsbolzen an Anhängern und Aufbauten, bei denen die Verbindung regelmäßig getrennt wird.
Fördertechnik und Vorrichtungsbau
Fixierung von Steckachsen und Gelenkbolzen in Förderanlagen, Vorrichtungen und Werkzeugaufnahmen, wo die Sicherung mit Hand oder Zange gelöst werden soll.

Do's and Dont's

Do's:
  • Bohrungsdurchmesser vor Montage mit d1=3,2 mm abgleichen
  • Nur bei Wellendurchmessern von 11 bis 14 mm einsetzen
  • Verzinkung vor Wiederverwendung auf Beschädigung prüfen
Don'ts:
  • Nicht bei Wellendurchmessern außerhalb von 11 bis 14 mm einsetzen
  • Nicht mit beschädigter Verzinkung in feuchter Umgebung weiterverwenden
  • Federstecker mit verbogenen Windungen nicht wiederverwenden

Montage

  1. Bohrung in der Welle auf Durchmesser d1=3,2 mm und Sauberkeit prüfen.
  2. Wellendurchmesser im Bereich D1=11-14 mm sicherstellen.
  3. Federstecker mit dem Drahtende (ohne Windung) durch die Querbohrung stecken, bis die Windung außen federnd einrastet. Mit Hand oder Zange möglich.
  4. Sitz durch leichten Zug am Federstecker kontrollieren.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Federsteckern mit einer und mit zwei Windungen?

Federstecker der FD-Serie mit zwei Windungen erzeugen eine höhere Rückstellkraft als Varianten der FE-Serie mit einer Windung und halten dadurch sicherer an der Welle. Bei starken Vibrationen ist unter Umständen die FD-Serie mit zwei Windungen zu empfehlen. Die FD-D-Serie ist zusätzlich nach DIN 11024 genormt.

Welcher Wellendurchmesser passt zum Federstecker FD35D?

Der FD35D ist für Wellendurchmesser D1 von 11 bis 14 mm ausgelegt. Die Bohrung in der Welle muss einen Durchmesser d1 von 3,2 mm haben, passend zum Drahtdurchmesser d von 2,8 mm. Außerhalb dieses Bereichs sitzt der Federstecker nicht sicher.

Aus welchem Werkstoff wird der Federstecker FD35D gefertigt?

Der FD35D wird aus Federstahl 1.1200 nach EN 10270-1 gefertigt, erreicht eine Zugfestigkeit von rund 1850 N/mm² und ist galvanisch verzinkt. Die Verzinkung schützt gegen Korrosion bei Lagerung und im trockenen Einsatz.

Wie wird ein Federstecker montiert?
  1. Bohrung in der Welle auf Durchmesser d1=3,2 mm und Sauberkeit prüfen.
  2. Wellendurchmesser im Bereich D1=11-14 mm sicherstellen.
  3. Federstecker mit dem Drahtende (ohne Windung) durch die Querbohrung stecken, bis die Windung außen federnd einrastet. Mit Hand oder Zange möglich.
  4. Sitz durch leichten Zug am Federstecker kontrollieren.
Ist der Federstecker FD35D nach DIN genormt und mit anderen Herstellern austauschbar?

Ja, der FD35D gehört zur FD-D-Serie nach DIN 11024. Die Norm legt Drahtdurchmesser, Bohrungsdurchmesser und Wellendurchmesserbereich fest. Baugleiche Teile unterschiedlicher Hersteller sind dadurch austauschbar, ohne die Wellenbohrung anzupassen.