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Querschnitt
Artikelnummer Querschnitt (mm) Garnmaterial maximale Temperatur (°C) maximale Umfangsgeschwindigkeit (m/s) Gewicht pro 10 Meter (kg) Verpackungseinheit (kg) Länge pro Verpackungseinheit (m)
0404-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
4 mm vierkant
4 Aramid-Stapelfaser 280 15 0,23 1 43
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0505-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
5 mm vierkant (3/16")
5 Aramid-Stapelfaser 280 15 0,3 1 33
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0606-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
6 mm vierkant
6 Aramid-Stapelfaser 280 15 0,52 2 38
Weitere Informationen nach Anmeldung
0808-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
8 mm vierkant (5/16")
8 Aramid-Stapelfaser 280 15 0,93 2 22
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1010-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
10 mm vierkant
10 Aramid-Stapelfaser 280 15 1,45 2 14
Weitere Informationen nach Anmeldung
1212-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
12 mm vierkant
12 Aramid-Stapelfaser 280 15 2,09 3 14
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1414-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
14 mm vierkant (9/16")
14 Aramid-Stapelfaser 280 15 2,84 3 11
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1515-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
15 mm vierkant
15 Aramid-Stapelfaser 280 15 3,26 5 15
Weitere Informationen nach Anmeldung
1616-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
16 mm vierkant (5/8")
16 Aramid-Stapelfaser 280 15 3,71 5 13
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1818-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
18 mm vierkant
18 Aramid-Stapelfaser 280 15 4,7 5 11
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2020-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
20 mm vierkant
20 Aramid-Stapelfaser 280 15 5,8 5 9
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2222-26P PTFE-Aramidfaser-Packung
22 mm vierkant (7/8")
22 Aramid-Stapelfaser 280 15 7,02 10 14
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Dokumente

Beschreibung

Die Stopfbuchspackung Typ 26P besteht aus Aramid-Stapelfaser im Diagonalgeflecht, vollständig imprägniert mit PTFE-Dispersion und einem silikonfreien Schmiermittel. Durch diese Kombination entsteht eine sehr dichte und geschmeidige Packung, die auch unter hohen Drücken und bei schwierigen Fördermedien zuverlässig abdichtet.

Die Packung ist beständig gegen Wasser, Dampf, Gase, Öle und Schmiermittel, verdünnte Säuren und Laugen (pH 2–12), Lösungsmittel, Farben und Lacke, Abwasser sowie abrasive Medien. Sie ist ein bewährter Ersatz für PTFE-imprägnierte Asbestpackungen.

Die Betriebsgrenzen: Temperatur -100°C bis +280°C; Druck rotierend 20 bar, oszillierend 80 bar, statisch 150 bar; maximale Gleitgeschwindigkeit 15 m/s. Für rotierende Wellen empfiehlt TEADIT eine Wellenhärte von mindestens 60 HRC, um Wellenverschleiß zu begrenzen.

Nicht geeignet ist die Packung für hochkonzentrierte Säuren und Laugen, einige organische Verbindungen, Alkalimetalle und Sauerstoff.

Merkmale

  • WerkstoffAramid-Stapelfaser (Diagonalgeflecht)
  • ImprägnierungPTFE-Dispersion + silikonfreies Schmiermittel
  • Temperaturbereich-100°C bis +280°C
  • Druck rotierendbis 20 bar
  • Druck oszillierendbis 80 bar
  • Druck statischbis 150 bar
  • Max. Gleitgeschwindigkeit15 m/s
  • pH-Bereich2–12
  • Empfohlene Wellenhärte≥ 60 HRC

Vorteile

  • Geeignet für abrasive Medien: Aramid-Stapelfaser widersteht partikelhaltigem Fördermedium ohne vorzeitigen Verschleiß.
  • Breiter Temperatureinsatz von -100°C bis +280°C deckt kryogene bis Hochtemperaturanwendungen ab.
  • PTFE-Imprägnierung bewirkt niedrige Reibung und schont die Wellenoberfläche.
  • Silikonfreies Schmiermittel ermöglicht den Einsatz in Prozessen, wo Silikonkontamination ausgeschlossen sein muss.
  • Statischer Druck bis 150 bar prädestiniert die Packung für Hochdruckventile und -schieber.
  • Bewährter Asbestersatz: gleiche Dichtwirkung bei PTFE-imprägnierten Asbestpackungen, ohne gesundheits- und umweltschädliche Fasern.

Einsatzgebiete

Kreiselpumpen in der Wasseraufbereitung
Typ 26P dichtet Pumpenwellen ab, die Wasser, Abwasser und schwach saure oder alkalische Medien (pH 2–12) fördern, auch bei erhöhten Temperaturen bis 280°C.
Industriepumpen für abrasive Medien
Durch die harte Aramid-Stapelfaser eignet sich Typ 26P für Pumpen, die Schlamm, Trüben oder partikelhaltige Medien fördern, wo weichere Packungswerkstoffe schnell verschleißen würden.
Armaturen und Schieber in der Chemie
Bei statischem Druck bis 150 bar dichtet die Packung Spindeln in Ventilen und Absperrschiebern, die verdünnte Säuren, Laugen oder Lösungsmittel führen.
Rührwerke in der Prozessindustrie
Die kombinierte Beständigkeit gegen Wärme, chemische Medien und mechanische Belastung macht Typ 26P geeignet für Rührwerkswellen in Chemiereaktoren und Mischbehältern.
Dampfventile und Hochtemperaturarmaturen
Der Temperatureinsatz bis +280°C erlaubt den Einsatz in Dampfsystemen und Hochtemperaturschiebern, wo gängige Elastomerdichtungen versagen würden.
Farben- und Lackindustrie
Beständig gegen Lösungsmittel, Farben und Lacke dichtet Typ 26P Pumpen und Rührwerke in der Lackherstel-lung und -verarbeitung.
Tieftemperaturanwendungen
Mit Einsatztemperaturen bis -100°C ist die Packung für Pumpen und Ventile in Kältetechnik und kryogenen Prozessen geeignet, wo andere Packungswerkstoffe verspröden.

Do's and Dont's

Do's:
  • Wellenhärte vor Einbau auf ≥ 60 HRC sicherstellen
  • Packungsringe einzeln und mit versetzten Stößen (90°) einlegen
  • Geringe Tropfleckage im Betrieb als Kühlung und Schmierung zulassen
  • Packung bei Überhitzung sofort nachziehen oder austauschen
  • Einsatz bei pH 2–12 und abrasiven Medien bestätigen
Don'ts:
  • Nicht bei hochkonzentrierten Säuren oder Laugen (außerhalb pH 2–12) einsetzen
  • Nicht in Sauerstoff-Atmosphären oder mit Alkalimetallen verwenden
  • Packungsbrille nicht zu stark anziehen: trockenlaufende Packungen beschädigen die Welle
  • Nicht für einige organische Verbindungen verwenden (Kompatibilität vorab prüfen)
  • Keine scharfen Metallwerkzeuge beim Einlegen der Ringe verwenden, die die Faser beschädigen könnten

Montage

  1. Stopfbuchse vollständig entleeren und Welle sowie Stopfbuchsengehäuse auf Verschleiß, Riefen und Beschädigungen prüfen.
  2. Welle auf die empfohlene Mindesthärte von ≥ 60 HRC prüfen; weichere Wellen führen zu erhöhtem Verschleiß.
  3. Packungsringe mit einem sauberen Schnitt auf 45° (oder 90°, je nach Lieferform) auf Maß zuschneiden; Stöße der einzelnen Ringe um 90° versetzt einlegen.
  4. Jeden Ring einzeln einlegen und mit dem Stopfbuchsdeckel oder einem geeigneten Packungsstopfer gleichmäßig andrücken, bevor der nächste Ring eingelegt wird.
  5. Stopfbuchsbrille gleichmäßig und kreuzweise anziehen; Packung darf nicht so stark verpresst werden, dass sie heiß läuft oder die Welle blockiert.
  6. Nach Inbetriebnahme Stopfbuchse auf geringe kontrollierte Leckage prüfen (Tropfleckage als Schmierung erwünscht); bei Bedarf Brille schrittweise nachziehen.

FAQ

Welchen Vorteil bietet Aramid-Stapelfaser gegenüber geflochtenem Aramidgarn?

Aramid-Stapelfaser erzeugt eine kompaktere, dichtere Packungsstruktur als gesponnenes Filamentgarn. Das Ergebnis ist eine höhere Abriebfestigkeit bei partikelhaltigem Fördermedium und ein gleichmäßigeres Anlageverhalten an die Welle und die Stopfbuchswandung.

Bis zu welchem pH-Wert ist Typ 26P beständig?

Typ 26P ist für den pH-Bereich 2–12 ausgelegt. Bei hochkonzentrierten Säuren (pH unter 2) oder konzentrierten Laugen (pH über 12) greift das Medium die Aramidfaser an; in diesen Fällen sind Graphit- oder PTFE-Packungen besser geeignet.

Warum wird eine Wellenhärte von mindestens 60 HRC empfohlen?

Aramid-Stapelfaser ist ein harter, abriebfester Werkstoff. Auf zu weichen Wellen oder Schonhülsen erzeugt die Packung unter Betriebslast Riefen, die zu erhöhter Leckage und vorzeitigem Wellenversagen führen. Mit ≥ 60 HRC Wellenhärte bleibt die Welle auch bei langen Betriebszeiten rissfrei.

Kann Typ 26P Asbest-Packungen direkt ersetzen?

Ja. Typ 26P wurde als asbestfreier Ersatz für PTFE-imprägnierte Asbestpackungen entwickelt. Die technischen Kennwerte (Temperatur, Druck, Medienbeständigkeit) sind vergleichbar oder übertreffen die alten Asbesttypen; eine direkte Substitution ist in den meisten Anwendungen ohne Konstruktionsänderungen möglich.

Wie viel Leckage ist bei rotierenden Anwendungen zulässig?

Bei rotierenden Wellen ist eine geringe Tropfleckage erwünscht und als Kühlung und Schmierung der Packung einzuplanen. Eine vollständig dichte Packung kann überhitzen und die Welle angreifen. Die Leckagerate wird durch schrittweises Nachziehen der Stopfbuchsbrille nach der Inbetriebnahme auf das betrieblich zulässige Minimum eingestellt.